Den Begriff „Fahrgemeinschaft“ haben wir jetzt mit dem VfL Wolbeck und dem Handorfer Event und Catering-Unternehmen „La faim“ ganz neu definiert: Fünf Jahre lang teilen wir uns nun einen von lokalen Unternehmen gesponserten Transporter.

Die Initiative ging ursprünglich von den Handorfer Geschäftsführern, Robin Junglas und Christian Schäfer aus. Die Idee dahinter: „Synergieeffekte schaffen, von denen alle Beteiligten profitieren.“
 
Spürbare Erleichterung
Das kam bei den Wolbecker Institutionen bestens an: „Das stellt eine spürbare Erleichterung dar, wenn wir mit unseren Fußballmannschaften unterwegs sind“, ist sich der VfL-Vorsitzende, Jörg Pöppelbaum, sicher. „Und das sieht bei der KG ZiBoMo ganz genauso aus“, ergänzte unser Präsident Torsten Laumann. Mit dem Neunsitzer könne künftig deutlich Luft aus dem Organisationsaufwand für Fahrten zu Tanzgruppenauftritten außerhalb Wolbecks herausgelassen werden. 

Unterschiedliche Nutzungszeiten
Einig waren sich die Präsidenten, dass man sich zeitlich kaum ins Gehege kommen werde, denn Anstoß und Auftrittszeiten seien eben vollkommen unterschiedlich. Die beiden Handorfer La faim-Geschäftsführer kündigten an, das Gefährt vor allem im Sommer, also in der spiel- und auftrittsfreien Zeit für Touren zu Jugendcamps nutzen zu wollen. Im Vorfeld akquirierten sie die Werbepartner für den neu angeschafften Wagen, der auf sie zugelassen ist und der auch über eine Anhängerkupplung verfügt. Die Idee kam offenbar gut an, die komplette Fahrzeugfläche war recht schnell vergeben. 

Win-Win-Situation
Für die örtlichen Unternehmen ergebe sich daraus ebenfalls eine echte Win-Win-Situation: „Wir fahren für sie nicht nur Werbung, sondern jeder Partner bekommt auch eine Sponsorenurkunde sowie Gutscheine, um den Transporter auch mal nutzen zu können, wenn er frei ist“, erläuterten Junglas und Schäfer bei der Übergabe des Wagens. Vorteil für uns und den VfL: Aus den Sponsorengeldern werden alle Kosten gezahlt, die Vereine übernehmen lediglich das Spritgeld. Offensichtlich ein echtes Erfolgskonzept – ein zweiter Transporter ist bereits in Planung.